Selbstregulation erleben

Zwei interaktive Werkzeuge, die zeigen, wie eine kurze Atemübung kognitive Leistung messbar beeinflusst. Für den Einsatz in Unterricht und Beratung.

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Stroop-Test
Kognitive Kontrolle
Misst die Fähigkeit, automatische Reaktionen zu unterdrücken – ein Kernaspekt der Selbstregulation, der bei Stress als erstes beeinträchtigt wird.
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Memory
Arbeitsgedächtnis
Misst die Gedächtnisleistung über die Anzahl der benötigten Züge – weniger Züge nach der Atemübung zeigen bessere Konzentration.
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Stroop-Test

Wie funktioniert's?

Beide Werkzeuge folgen dem gleichen Prinzip aus dem BeSOS-Modell:

Schritt 1
Erster Test
Schritt 2
SOS-Breath
Schritt 3
Zweiter Test

Der Vergleich zwischen erstem und zweitem Durchgang macht den Effekt der Atemübung auf kognitive Leistung am eigenen Körper erlebbar – genau das, was das BeSOS-Modell beschreibt.

Für Lehrkräfte

Diese Werkzeuge sind Lernwerkzeuge, keine diagnostischen Instrumente. Sie eignen sich als Einstieg in das Thema Selbstregulation – in der Fortbildung, im Unterricht (ab Klasse 7), oder in der Beratung.

Der Stroop-Test basiert auf dem Stroop-Effekt (Stroop, 1935) und misst Inhibitionskontrolle. Das Memory misst die Effizienz des Arbeitsgedächtnisses. Beide nutzen den SOS-Breath (Cyclic Sighing), dessen Wirksamkeit in einer randomisierten Studie der Stanford University belegt wurde (Balban et al., 2023).

→ Mehr über Selbstregulation in der BeSOS-Toolbox

BeSOS · TU Bergakademie Freiberg · Gefördert durch das BMFSFJ