Übungsvideos
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Wissenschaftlicher Hintergrund
Eine Studie der Stanford University ergab, dass langsames, tiefes Atmen die physiologische Erregung von Kindern in alltäglichen Situationen erheblich reduziert. Bereits ein einminütiges Mitmach-Atem-Video erzielte laut den Stanford-Forschern die signifikanten Ergebnisse bei Kindern im Grundschulalter, die sogar noch zwei Wochen später anhielten. Die Forscher stellten jedoch fest, dass die Form der Anleitung entscheidend ist:
“Just telling children to take a deep breath may not be enough – children need scaffolding.” – Jelena Obradović, Associate Professor, Stanford
Aus diesem Grund freuen wir uns sehr Ihnen im Rahmen der BeSOS Toolbox zahlreiche Atem-Videos zur Verfügung stellen zu können.
Nicht nur die US Weltraumbehörde NASA empfiehlt ihren Mitarbeitenden eine ähnlich entschleunigte Atemtechnik. Eine 2018 veröffentlichtes Review, betehend aus 15 Studien, zeigt deutlich auf:
“Langsame Atemtechniken fördern autonome Veränderungen, die die Herzfrequenzvariabilität und die respiratorische Sinusarrhythmie erhöhen, begleitet von Veränderungen der Aktivität des Zentralnervensystems (ZNS).”
Und damit erhöht die Atmung “Entspannung, Wohlbefinden, Energie und Wachsamkeit und reduziert gleichzeitig Symptome von Erregung, Angst, Wut und Depression”
Eine weitere Studie des Journal of Clinical Medicine (MDPI) von 2019 belegt, dass bewusst verlangsamte Atmung das Arbeitsgedächtnis- und kognitive Kontrollfähigkeiten verbessert. Zu ähnlichen Resultaten kommen auch mehrere Studien des Heart-Math Institutes, die aufzeigen, wie Atemtechniken dazu beitragen können Prüfungsangst- und die Leistungsperformance von Schülern signifikant zu erhöhen.
Wir könnten zahlreiche weitere Studien (Tendenz steigend) benennen, welche allesamt ein ähnliches Bild zeichnen: Bewusste Atemtechniken sind im Kontext von Stress- und Emotionsregulation hoch wirksam.