Die Stresspalme

Diese Methode unterstützt Lehrkräfte dabei, ihren Schülerinnen und Schülern ein wertvolles Werkzeug zur eigenen Stresswahrnehmung an die Hand zu geben. Durch regelmäßige Anwendung und Reflexion können dadurch sowohl Lehrkräfte als auch Schüler ihre Selbstwahrnehmung und Selbstregulation verbessern.

Die Einschätzung des eigenen Stresslevels auf einer Skala von 1 bis 10 ist eine bewährte Methode, die hilft, den aktuellen Belastungsgrad zu erfassen und passende Strategien zur Stressbewältigung zu finden. Diese Methode, auch bekannt als Subjective Units of Distress Scale (SUDS), wird in der Dialektischen Verhaltenstherapie (DBT) verwendet. Sie ermöglicht es, den eigenen Stresslevel subjektiv zu bewerten. Studien zeigen, dass höhere Stressbewertungen oft mit stärkeren physiologischen Stressreaktionen verbunden sind.

Ein Stresslevel von 7 oder höher auf dieser Skala weist darauf hin, dass der Überlebensmodus aktiviert wird. In diesem Zustand wird das autonome Nervensystem stark beansprucht, was rationale Entscheidungen erschwert. Daher ist es wichtig, den Stress frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um die Selbstregulation zu fördern.

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